(%) Wird ein mit Gift gefüttertes Tier selbst zu Gift? (%)
Eine epistemisch motivierte Aspektanalyse des psychiatrischen Gesundheitssystems aus neurokomplexer Erfahrung
Wird es zu Gift oder entwickelt es Sinne, die Gift erspüren und es zwischen dem richtigen, doch mageren Futter herauspicken können? Entwickelt es vielleicht sogar metabolische Mechanismen, die das Gift filtern können? Doch was ist das Gift für überpatholigisiert entmenschlichte und durch testimoniale Ungerechtigkeit zu Versuchsaffen herabgewürdigte Patienten, die jahrelang unter reduzierender, akademisch-missbräuchlicher Rhetorik fehlbegutachtet werden und nach Maßgabe dieser Gutachten gestutzt leben müssen? Und ist die Dosis erst das Gift?
Institutionell missbrauchte Gewalt in medizinischen Schutzräumen
Dunkle Rhetorik und ideologisch begründete Spaltung fernweg von differenzierten Betrachtungen begegnen uns nun also selbst in medizinisch vermeintlichen Schutzräumen!
Denn das Gesundheitssystem erzeugt bei komplexen, traumatisierten Patienten durch politisiert verengte Standards iatrogene Schäden, während es genau diese Schäden anschließend als individuelle Pathologie fehlinterpretiert.
Auch im Krankenhaus wird so stark verallgemeinert, dass iatrogene Resultate – also Verschlechterungen im Patientenzustand durch den Behandler und seinen verordneten Therapieraum (medikamentös formend, mental oder lokal das Setting) – leider nicht selten sind unter denjenigen Patienten, die kognitiv gesehen präzise das erfüllen, wo selbiges politisch aktives Schreien nach „kompetenten Fachkräften für Deutschland“ diese Neurogattung als faul bezeichnet oder Parteien an die Macht wählt, welche diese unliebsame Mentalität gegenüber Therapie/Indikationen unterhalten und Gesetze beschließen, die Menschen noch intensiver leiden und an der Leine baumeln lassen, mit zum Beispiel unmenschlichen Therapiewartezeiten und staatlich geduldeten intransparenten, ideologischen, diskriminierenden Klinikregeln, die eigentliches Bundesrecht missachten.
Bei mir wird das Verdampfen inhalativer Medikamente, also dem regulären Einnehmen meiner kassenärztlich verschriebenen Medizin, von verschiedenen deutschen Traumaterapeuten als Habitualisierungsgefahr bezeichnet, obwohl ich mittlerweile ganz andere Habitualisierungen in mir führe, die systemisch gemacht sind und mich kommunikativ isolieren; ich führe multireflexiv therapeutische Haltungen als kernoperierende Überlebensstrategien, um im Gesundheitssystem, trotz Labels, mir noch Gehör zu verschaffen. Durch jedoch jahrelange institutionell beohnmachtende Isolation bedauerlicherweise gilt dieser Modus auch in jeder mir anderen Kommunikationsrealität, sodass hier viele Missverständnisse mit echten, nicht-institutionellen Menschen entstehen unter der Annahme, die Rationalität der Therapielogik sei anwendbar auf eine hypernervöse aufmerksamkeitssteril-kranke Gesellschaft, die jede Vulnerabilität zu einem politischen Spektakel macht, besonders je weiter der Betroffene von der Norm abweicht:
Durch jahrelanges im Gesundheitssystem iatrogenes Gefangensein unter andauernder Pathologisierung meiner eigentlich erfolgreichen Traumabewältigungsstrategien, verewigten sich unter dauerbeschalltem Fremdstudium(/Psychoedukationstherapie) zeitgenössische psychologisch therapeutische Methodiken und neurologische Zusammenhänge. Diese Informationen in mir, als introspektive und eigentlich durchaus therapeutisch gemeinte Anwendungsausprägung, verselbstständigen sich zu „zwiebelschichtigen“ Meta-Reflexionen und funktionieren wie ein Leerlaufprozess, der dauerhaft alles prismatisch in seine Perspektiven und ethischen Problematiken, Implikationen für meinen und fremden therapeutischen Fortschritt und weitreichende politische, sozialanalytische und sonstige Perspektiven zerlegt und dann zurück in seiner Komplexität als verdichteten Subtext -spiegelt-. Denn das ist es, was ich aus der Therapie mitgenommen habe in Deutschland:
Alles muss verbal zensiert, dazu dekonstruiert werden und Perspektiven zeigen sich nicht durch korrigierende Erfahrungen demonstriert, sondern sie werden durch gebäugte Sprache und Worte, wie das Wort „korrigierende Erfahrung“ selbst, virtualisiert. Ich versuche also als einzigen Ausweg, um die Freiheit meiner Gedanken zu wahren, den Instiutionen im therapeutischen Setting eine Logik vorzustellen, die sich komplex, aber rein konzeptuell ausdrückt, sodass eindimensional wertende Wortfilter innerhalb einer Therapie wirkungslos sind und ich in der eigenen Sprache des Systems pädagogisch demonstriere, wie reflektiert ich mit ihm umgehe und dass die derzeitige therapeutische Unterforderung mich nicht in der Bewältigung meiner Traumata ausreichend begleitet. Ich habe diese ganzen psychologischen Haltungen, während ich die Welt und die wenigen eher institutionellen, therapeutisch vorselektierten Menschen um mich herum betrachte, so weit verinnerlicht, dass diese Lehren und prismatischen Perspektiven jede meiner geistigen Bewegungen begleiten und sich gleichzeitig hinterfragen. Das ist grobgemerkt eine typische Symptomatik bei Neurokomplexität unter Traumastress, wird jedoch leider häufig übersehen und nicht selten als emotionale Instabilität fehldiagnostiziert; der Katalysator für diese iatrogenen Prozesse.
Durch jahrelanges im Gesundheitssystem iatrogenes Gefangensein unter andauernder Pathologisierung meiner eigentlich erfolgreichen Traumabewältigungsstrategien, verewigten sich unter dauerbeschalltem Fremdstudium(/Psychoedukationstherapie) zeitgenössische psychologisch therapeutische Methodiken und neurologische Zusammenhänge. Diese Informationen in mir, als introspektive und eigentlich durchaus therapeutisch gemeinte Anwendungsausprägung, verselbstständigen sich zu „zwiebelschichtigen“ Meta-Reflexionen und funktionieren wie ein Leerlaufprozess, der dauerhaft alles prismatisch in seine Perspektiven und ethischen Problematiken, Implikationen für meinen und fremden therapeutischen Fortschritt und weitreichende politische, sozialanalytische und sonstige Perspektiven zerlegt und dann zurück in seiner Komplexität als verdichteten Subtext -spiegelt-. Denn das ist es, was ich aus der Therapie mitgenommen habe in Deutschland: Alles muss verbal zensiert, dazu dekonstruiert werden und Perspektiven zeigen sich nicht durch korrigierende Erfahrungen demonstriert, sondern sie werden durch gebäugte Sprache und Worte, wie das Wort „korrigierende Erfahrung“ selbst, virtualisiert. Ich versuche also als einzigen Ausweg, um die Freiheit meiner Gedanken zu wahren, den Instiutionen im therapeutischen Setting eine Logik vorzustellen, die sich komplex, aber rein konzeptuell ausdrückt, sodass eindimensional wertende Wortfilter innerhalb einer Therapie wirkungslos sind und ich in der eigenen Sprache des Systems pädagogisch demonstriere, wie reflektiert ich mit ihm umgehe und dass die derzeitige therapeutische Unterforderung mich nicht in der Bewältigung meiner Traumata ausreichend begleitet. Ich habe diese ganzen psychologischen Haltungen, während ich die Welt und die wenigen eher institutionellen, therapeutisch vorselektierten Menschen um mich herum betrachte, so weit verinnerlicht, dass diese Lehren und prismatischen Perspektiven jede meiner geistigen Bewegungen begleiten und sich gleichzeitig hinterfragen. Das ist grobgemerkt eine typische Symptomatik bei Neurokomplexität unter Traumastress, wird jedoch leider häufig übersehen und nicht selten als emotionale Instabilität fehldiagnostiziert; der Katalysator für diese iatrogenen Prozesse.
Gleichzeitig bleiben jedoch Bereitschaften aus, mit der Neurokomplexität auch wirklich zu arbeiten und neue Therapiewege zu gehen, egal wie weit ab sie von der Norm liegen, wenn auch die entsprechenden Patienten selbst außerhalb der kognitiven Norm operieren und Traumata vollständig anders verwerken.
"Einfach ertragen" bis zum Abstreifen des Selbstwerts
Nun aber habe ich kurzgesagt die deutsche Standardtherapie seit drei Jahren „durchgespielt“🤖, jedesmal unter Abnahme oder Einschränkung meiner Medikationen, erfolglosen Subtitutionsversuchen und dem redundanten Beschluss, dass ich einfach ein zu komplexer Fall für das deutsche Gesundheitssystem sei und man mir nichts anderes kassenärztlich anbieten kann, als mich zu entlassen oder zu hospitalisieren auf Dauer; sodass ich nur mir selbst helfen kann, mit den angeblich hilfreichen Habitualisierungen meiner therapeutischen Haltungen (also dem überlernten Adaptionsmuster innerhalb des klinischen Settings), auf die jedoch eine untherapierte Gesellschaft nicht vorbereitet ist und sich fürchtet, weil sie die scharfe und schmerzliche Klarheit in meinen Worten spürt, welche sie selbst dazu zwängte, die konzeptuelle Schablone des gesellschaftlich hysterisierten Triggerworts „Therapie“ auf ihr eigenes Leben oder ihre Werteüberzeugung prüfend, fragend anzulegen.
Um also den Bogen meiner subtextverdichtenden Multiperspektive auf das Thema „Fehlbehandlung wegen Ideologie und Engstirnigkeit und deren Risiken“ zu schließen und die Frage nach der Gefahrenabwägung von medizinischer Begutachtung komplexer Patient-Therapie-Medikationssysteme zu verlinsen:
Wo priorisiert die im Sinne des Patienten erhobenen Habitualisierungsrisikenabwägung und nach welchem ethischen Grundsatz? In den politisch erhitzten und ideologisch unter fragwürdiger Hinzunahme von Emergency-Room-Studien geführten Debatten, die sich auf den Freizeitgebrauch einer Substanz beziehen, welche ich jedoch in medizinischer Dosis und Administration und nicht als Berauschung und Spaßfaktor verabreicht bekomme, spiegelt sich der ideologische Kampf um Moralelitismus, dem Zugrunde jedoch ein Kampf pharmazeutischer Mächte innewohnt. Es gibt in keiner rechtstaatlichen Welt einen Grund, Patienten mit Kassenrezepten die Therapie zu verweigern oder ihnen die Einnahme ihrer Medikation zu erschweren. Kliniken, die diese Diskriminierung praktizieren, ohne Prüfung der Intoxikationsgefahr des Patienten, wie es nach Beschlusslage erforderlich wäre, missachten geltendes Recht, ihre medizinethische Verantwortung und beteiligen sich nicht selten dadurch an Körperverletzung, die bloß überordenbar einem politischen Machtspiel von Lobbies dient.
Aber wo wurde das Risiko erwogen, dass ich nach jahrelanger aufgezwungener Professionalisierung meines Patiententums nun nurnoch in den Mustern des psychiatrischen Gesundheitssystems denke und meinen Selbstwert als Folge medizinischer Unterversorgung verrationalisierte und mich in einer dauerhaft ontoligische Grundanalyse gegenüber der Welt befinde und in Aspekten des Altruismus aufgehe, mit dem ich oft abseits des Stachelschweindilemmas lebe, jedoch genau diese Haltung dann pathologisiert wird?
Ich wurde diagnostisch identitär mit meinen Krankheiten als undefinierbare „Persönlichkeitsveränderung“ verknüpft, sodass ich eine Zeit lang nurnoch in kPTBS denken konnte, weil es mir zu Brot und Butter serviert wurde. Ich leide sehr unter dieser Krankheit, jedoch bin ich deswegen nicht ein Stereotyp einer solchen Patientenklasse und ich bin auch kein Stereotyp eines Freizeitgebrauchers einer Substanz – ich bin ein Mensch, der gefangen gehalten wird in politisierten Missständen eines Gesundheitssystems, das die letzten Jahre zusammen mit seinen Patienten besonders unter „Reformen“ und Krisenimprovisorien gelitten hat und einem Diskurs, der weg von wissenschaftlichen Ratschlägen, zu reinen Polemiken, Pseudointellektualität und fremdschampolitischen Sensationalisierung von archaisch mantelnden Normvorstellungen kippt. Und aufgrund der Komplexität meiner Kommunikation erhalte ich keinen Raum, in dem ich diese Missstände deutlich machen kann, da auch die technologiebedingt reduzierte Aufmerksamkeitsspanne der meisten theoretisch verfügbaren Räume erkaufbar, jedoch nicht mehr logisch lenkbar ist.
Und wo bist du als Leser hier verortet?
Dieser stream-of-conciousness Text selbst dient als erster Teil einer epistemisch-aktivistisch performativen Logik, die beweisen wird, dass unsere aktuell polarisierte Kommunikationshygiene und das zugrundeliegende mehrinstanzielle Zivilsystem Komplexität nicht mehr aushalten kann. Der zweite Teil dieses Prozesses wird demnach dann durch die empfangende Öffentlichkeit performed; als schweigende Haltung, nicht-Interaktion, ablehnende Betroffenheit und eschrockenes Abwenden. Auch werden die meisten Menschen diesen Text nie bis zu diesen letzten Sätzen verdauen, aus Angst oder technologisch verkaufter, eingeredeter Kraftlosigkeit, die ihre eigene (gedankliche Flexibilitäts-)Schwäche und „emotionale Instabilität“ auf kognitive Minderheiten projiziert.
Nur ihr Lesenden, stellt euch vor, wenn all diese Gedanken hier aus einem Guss schießen und mühelos ein System verstehen, was jedoch den Denkenden nicht verstehen und heilen möchte:
Ich habe mir meine Hölle erklärt, wie sieht die eigene der Gesellschaft danach aus, in der Volksvertreter und lautgehörte Meinungen die psychisch Erkrankten, Autisten und sogenannten „Systemsprenger“ als Teufel beschreien, für die es schlussfolgernd keinen Platz gäbe?
Überall zieht sich ein blendend bunter, doch auf Strichmännchen reduzierter Film über das Leiderleben marginalisierter Menschen, der systemisches Versagen den Betroffenen als individuelles Versagen, Unbereitschaft zum Mitwirken oder als „Therapieverweigerung“ unterstellt und nicht selten obendrein paradox mit „Therapierauswurf“ in die Unterstützungslosigkeit (ohne Entlassmanagement) sanktioniert.
Und er führt bei machtmissbrauchender Klinikleitung zu der Motivation, illegale, missbräuchliche, weil keine durch irgendeine Gefährdungslage gerechtfertigte Freiheitsentzüge vor institutionellen, doch duldenden Zeugen durchzusetzen, nach denen die Behandler als Täter durch testimoniale Ungerechtigkeit gegenüber den Patienten geschützt bleiben und die in der Regel nur praktiziert werden, um rechtliche Verantwortung über komplexe Patienten an die nicht vorbereitete Verlegungsstelle menschenunwürdig, wie ein krankes Tier, abseits jeder Grund- und Medizinrechte, auszulagern.

