Den eigenen Poesie Blog erstellen

Checkliste mit umfangreichen Tipps

Du hattest schon einmal selbst den Gedanken, einen Poesie-Blog zu öffnen? Nur zu, dir steht dabei nichts im Weg… oder, warte… Nun gut, da sind die ganzen technischen Sachen und oh, rechtliche Aspekte gibt es auch, die unbedingt beachtet werden sollten. Aber jetzt warte mal, bevor du deinen Traum von künstlerischer Selbstverwirklichung über den Haufen wirfst. Ich kann gerne aus meiner eigenen Erfahrung für dich sprechen und dir erklären, was du Schritt für Schritt beachten musst und wie du deinen eigene Poesie Blog innerhalb von wenigen Tagen komplettierst.

Poesie Blog erstellen Checkliste und Tipps

Vorab und mein kleines Geschenk an meine Community: Ich möchte diesen Beitrag auf keinen Fall kommerzialisieren, darum helfe ich zwar gerne bei Deinen Fragen, die du bitte per Kontaktformular oder Whatsapp-Business stellst, aber ich werde keine Auftragsarbeiten zur Website-Erstellung entgegen nehmen. Ich habe Schwarzer Flamingo vollständig selbst aufgebaut und das kannst du auch!

Warum ich diesen Guide überhaupt schreibe, wenn ich mir damit doch Konkurrenz mache? Ich mache mir keine Konkurrenz, wenn ich Kunst als gemeinschaftliches Schaffen definiere und mich im Sinne meiner Initiative gegen sprachliche Verrohung dafür einsetze, mehr Poesie in die Gesellschaft zu bringen. Also viel Spaß beim gemeinsamen kreativ werden! 🙂

Inhaltsverzeichnis

1. Dein Anbieter für den Traum vom Poesie Blog

Suche den richtigen Hoster

Wer technisch nicht ganz so affin ist, steigt bei der Überschrift vielleicht schon aus, aber es ist ganz einfach; dein Hoster wird der Betreiber sein, bei dem du Domain und/oder Webspace (Hosting) zu einem meist jährlichen Tarif kaufst. Ich empfehle dabei auf einen deutschen Hoster zu setzen, wenn du im deutschen Rechtsraum arbeiten möchtest, das macht vieles einfacher. Du kannst zum Sparfuchs werden und Domain und Hosting getrennt voneinander buchen, also bei unterschiedlichen Anbietern. Das machen viele Webmaster, zu denen du nach Erstellung deines eigenen Poesie Blogs auch gehören würdest.

1.1 Kosten eines Poesie Blogs grob aufgestellt

Wenn du aber deine Daten lieber Zentral verwalten möchtest, buche einfach beide Tarife (Domain & Hosting) bei einem einzigen Provider, so habe ich es nach 2 Jahren dann auch gemacht – der Preis Gesamt liegt dabei etwa bei 35 – 50 € im Jahr. Mein Grund lag darin, dass ich meinen Service dadurch auf ein paar weitere Schnittstellen zwischen den beiden Diensten einfacher abstimmen konnte. Bevor du nun direkt eine Domain sicherst, bitte warte noch, bis du dir die Infos zur Identität (am Ende dieses Beitrags) deines Poesie Blogs durchgelesen hast.
Die Abstimmung zwischen Domain und Hosting geht zwar wie gesagt auch getrennt, aber ist für einen Poesie Blog vielleicht etwas „overengineert“. Und da kommen wir auch gleich schon zum nächsten Punkt. Vorher aber eine Kurze Zusammenfassung, an welchen Stellen noch welche Kosten gesamt in welcher geschätzten Höhe auf dich zukommen könnten:

  • Domain und Hosting: 35 – 50 € jährlich
  • Webdesign (wenn nicht self-made): ca. 1000 € für eine einfache Seite wie ein Poesie Blog
  • Logodesign (wenn nicht self-made): etwa 50 – 500 €
  • Plugins (Erklärung dazu folgt): Je nach Anwendungsfall ca. 10 – 100 €

Beachte: Diese Preise sind sehr grob geschätzt und wie du siehst, kannst du das meiste Geld sparen, wenn du diese Schritte selbst übernimmst, statt sie zu beauftragen. Häufig sehen die Resultate mit etwas Übung sogar besser aus, weil keine Missverständnisse entstehen. Missverständnisse kannst du nämlich nur vermeiden, wenn du deinen Auftragnehmer für mehr Zeit zum Verstehen bezahlst und dann sind wir bald eher in der fünfstelligen Preisspanne für dein Poesie-Blog-Gesamtpaket.

2. Dein Poesie Blog braucht digitale Ressourcen

aber auch nicht zu viel!

Was ich eben mit dem englischen Schlagwort „Overengineering“ meinte bedeutet, dass deine Seite auf einem technischen Level läuft oder so komplex wird, dass sie dabei für dein eigentlichen Vorhaben viel zu viel Ressourcen deines Hostings verbraucht oder einfach zu „kommerziell“ für deine Leser aussieht. Unterschätze dabei nicht die Wirkung der Identität deines Poesie Blogs auf deine Leser, sie werden die Struktur deiner Website ebenso bewerten und teilweise entstehen dabei Transfereffekte zu deiner Kunst. Also solltest du dir auch gerade beim Design und der Kommunikation klar werden, was dein Poesie Blog mit und ohne seine Beiträge ausstrahlen möchte. Darauf gehen wir dann später noch ein.
Aber zum Thema technische Komplexität; denke daran, dass du einen Poesie Blog führen wirst und kein web-basiertes Rollenspiel auf deiner Seite programmierst – außer du willst die gesamte Szene um ein innovatives Kunstprojekt bereichern, denke im Vorfeld darüber nach wohin du irgendwann gehen möchtest mit deinem Projekt. Denn die Wahl deines Hosting Pakets richtet sich nach dem Umfang der Ressourcen, den deine Seite für Lyrik, Gedichte und Schriftstellerei braucht.

Wenn du zum Beispiel dynamische Funktionen und viele sogenannte Cron Jobs ausführst, brauchst du Rechenleistung und nicht nur viel Speicher. Gerade wenn du eine schnell ladende Seite haben möchtest, welche vor allem auch für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen und das Nutzererlebnis relevant ist, brauchst du eine akzeptable I/O-Usage (Also Input-Output-Writing), in der Regel liegt die bei 1 MB, aber spricht mit deinem Hoster, welche Limits dir dabei gesetzt werden. Denn wenn dieser Wert gesprengt wird, kann es sein, dass dein Hosting Probleme bekommt und du nicht mehr richtig an der Seite arbeiten kannst. Außerdem brauchst du zum Hochladen von Bildern und anderen Dokumenten einen ordentlichen Zwischenspeicher. Das sogenannte PHP Memory Limit liegt dabei für einen Poesie Blog mit dem CMS WordPress idealerweise bei 128 MB und das Uploadlimit bei 8 MB. Damit dürftest du gut arbeiten können, aber achte sowieso darauf, keine zu großen Bilder hochzuladen. Wenn diese später komprimiert werden, verschwendest du nur Speicherplatz. Und einen Richtwert für den muss ich übrigens nicht geben, da die meisten Anbieter mindestens 20-30 GB zur Verfügung stellen, das reicht locker.

3. Weitere Hosting-Funktionen, die dir helfen

Wenn du Mails deiner Poesie Blog Domain verwalten möchtest, prüfe vorher, ob die Verwaltung eine Zusatzleistung darstellt, dir Limitationen gesetzt sind oder ob du frei über beispielsweise die Webmail-Applikation „RoundCube“ oder „Horde“ verfügen kannst. Schließlich bist du rechtlich (Telemediengesetz (TMG) § 5) daran gebunden, über die angegebene Mail in deinem Impressum erreichbar zu sein und da wirkt es doch professioneller, wenn dort keine Free-Mail für deinen Poesie Blog angegeben ist oder? Überprüfe auch unbedingt, wie du auf deinen Webspace zugreifen kannst. Ich empfehle dir die Verwaltung von einem Web-FTP-Zugriff.

Mit dem sogenannten File Transfer Protocol (FTP) bearbeitest du alle Daten deiner Website bis auf die Datenbank, das löst du über z.B. über einen MyPHPAdmin-Zugang. Aber damit du dir darüber klar bist, so technisch es sich anhört, diese Funktionen brauchst du in der Regel nur einmal zu bedienen, beim Aufsetzen deines Poesie Blogs, und dann werden sie dich nicht weiter verfolgen. Wenn dein Hoster dir eine Installation eines CMS (Content Management System) also der Verwaltungsoberfläche deiner Website anbietet, dann ist das super, aber hinterlässt manchmal unangenehme Spuren im Code. Ich bin da selbst vielleicht etwas voreingenommen, aber ich empfehle dir auf jeden Fall die Installation deines CMS per FTP.

4. Die Wahl des richtigen CMS

So wirst du deinen Poesie Blog bedienen

Dein Content Management System entscheidet am Ende darüber, wie dein Poesie Blog nach außen hin funktioniert, aber vor allem auch, wie er für dich funktioniert. Denn neben dem FTP ist das CMS die Verwaltungsoberfläche, über die du deine Texte dann richtig formatierst und einfügst, so etwas wäre per FTP viel zu komplex. Das wohl bekannteste CMS für deinen Fall ist WordPress und dabei würde ich auch bleiben, da ich dir zwar auch zu TYPO3 zum Beispiel Tipps geben kann, aber die Installation und Pflege dieses CMS ist eher für den Unternehmensbereich und nicht für einen Poesie Blog gedacht, da du Designs und Funktionen alle selbst programmieren musst, das wäre also wieder ein Fall von “Overengineering”.

Für WordPress gibt es für fast jeden erdenklichen Fall ein aktuelles Plugin. Über den folgenden Link kommst du zu einer Anleitung, in der dir die Installation von WordPress per FTP erklärt wird. Außerdem wird dir gezeigt, was du genau mit der Datenbank deines Poesie Blogs machen musst und welche einmaligen Baustellen noch anstehen. Aber lese am Besten erst einmal noch hier weiter, während du auf den Link klickst. Ich habe den Link nämlich innerhalb weniger Sekunden so „attributiert“, dass er ein sogenanntes target=“_blank“-Attribut für deinen Browser ausführt. Diese Erklärung soll dir als Beispiel dienen, welche Narrenfreiheit du mit einem CMS wie WordPress haben wirst.

5. Rechtliches zum Erstellen eines Poesie Blogs

Wie schon zuvor angekündigt regelt das Telemediengesetz die Haftbarkeit deiner Seite und die Gerichtbarkeit des deutschen digitalen Raums. Du bist grundsätzlich dazu verpflichtet, egal in welchem Umfang und wie „privat“ du die Seite betreibst, ein Impressum als eigene Seite einzurichten und diese immer über maximal einen Klick innerhalb jeder Seite verfügbar zu machen. Deswegen setzen viele Webmaster bzw. andere Poesie Blogger diesen Link gemeinsam mit der Datenschutzerklärung in den sogenannten „Footer“, also ganz ans Ende der Seite. In WordPress kannst du die dort verwendeten Links in der Regel über den „Customizer“ deines Themes bearbeiten, wenn du dich über den WP-Login deiner Seite, also z.B. deine-zukuenftige-domain.de/wp-admin angemeldet hast.

Du kannst gerne einmal mein Impressum prüfen, um zu sehen, welche Angaben verfplichtend sind und welche eben für deine Mission mit dem eigenen Poesie Blog vollkommen ausreichen.

Neben dem Impressum musst du beim Betreiben einer Seite im europäischen Raum grundsätzlich eine Datenschutzerklärung abgeben. Dabei handelt es sich um eine weitere Seite, bei der du dir Inspiration von meiner Datenschutzerklärung holen kannst, aber die Texte dort darfst du leider nicht ohne weiteres kopieren. Denn eine solche Seite ist immer individuell an deinen Poesie Blog anzupassen, da jede Seite andere Cookies verwendet. Wenn du im Internet einfach nach „Datenschutzerklärung Generator“ oder „- Anwalt“ suchst, wirst du zwei Möglichkeiten finden, die logischerweise unterschiedlich viel kosten, aber informiere dich so, dass du dir mit gutem Gewissen beweisen kannst, wofür du dein Geld ausgibst. Bei einem Datenschutz Generator bist du in aller Regel recht gut bedient, wenn du im Vorfeld darauf achtest, dass du deine Cookies gut kontrollieren kannst und möglichst wenige Cookies über deinen Poesie Blog bei deinen Nutzern setzt.

5.1 Cookie Consent Management (CCM) für einen Poesie Blog

Unter dem Cookie Consent Management, also der Verwaltung der Zustimmung von setzbaren und gesetzten Cookies, versteht man bei WordPress eine Implementation eines externen Tools, das im besten Fall deine Cookies automatisch scannt und dann direkt blockiert, sofern deine Nutzer nicht zu deren Setzen zugestimmt haben – wie du diese Tools installierst, wird dir bei den jeweiligen Anbietern erklärt. Ein Banner oder Pop-Up, welche eine solche Bestätigungsfunktion enthalten, liefert der Betreiber des CCMs meistens auch direkt für deinen Poesie Blog mit. Beachte dabei auch, dass es notwendige Cookies gibt, für die du keine Zustimmung brauchst oder zum Beispiel

statistische Cookies für externe Analysetools, die dein Nutzerverhalten sammeln und für dich auswerten. Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass diese Nutzungsdaten deines Poesie Blogs die EU nicht verlassen, besonders relevant ist das für deine notwendigen Cookies. Als notwendig erachtet die EU-Gesetzgebung übrigens alle Cookies, die für die essentiellen Funktionen deiner Website notwendig sind und keine kommerziellen Absichten haben – darunter kann man also den Cookie verstehen, der von deinem CCM gesetzt wird, damit dieses überhaupt erst einmal versteht, ob es sich um einen neuen oder wiederkehrenden Nutzer handelt.

6. Theme-Wahl und Bedienbarkeit des Poesie Blogs verbessern

Damit dein Poesie Blog einen eigenen Kerncharakter bekommt und damit also das Grundaussehen festgelegt ist, entscheidest du dich direkt nach deiner WordPress-Installation für ein Theme, also eine Design-Vorlage. Die vorigen Punkte habe ich dir schon einmal erklärt, weil du bei deiner Theme-Wahl unbedingt auf die Rechtskonformität achten musst. Denn Themes sind nicht nur Layouts, sondern haben eigene Funktionen. Teilweise sind die so umfangreich, dass sie andere Plugins oder sogar dein CCM blockieren. Außerdem müssen sie eine ordentliche Bearbeitung des Footers oder Kopfbereichs deines Poesie Blogs ermöglichen, damit du dort dein Impressum verlinken kannst.

Wenn du zum Beispiel auf die umfangreiche Ladezeitoptimierung deiner Seite verzichten möchtest und ressourcenschonende Plugins installieren wirst, dann suche am besten nach einem sogenannten „Lightweight Theme for WordPress“. Dabei handelt es sich also, für in Deutsch Suchende, um „Schlanke WordPress-Themes“. Wenn du nach Funktionen für WordPress suchst, empfehle ich dir aber grundsätzlich, immer vorher im englischsprachigen Raum nach Plugins und Themes zu suchen, da der Innovationsmarkt im Web-Bereich außerhalb von Deutschland eine deutlich größere Auswahl hat und ein Poesie Blog etwas sehr individuelles darstellt, was nicht mit den Top 10 Funktionen erstellt werden sollte, die auf allen deutschen Webdesign-Blogs durchgekaut werden.

6.1 Baukasten-System als produktives Werkzeug für Poesie Blogger

Wenn du das Theme aktiviert hast, lasse das Standard-Wordpress-Theme auf jeden Fall bestehen, da du immer eine Fallback-Lösung haben solltest, auf die du zurückgreifen kannst, wenn dein neues Theme mal nicht funktioniert. Das kann zum Beispiel nach einem Update des Themes, von WordPress oder eines Plugins passieren, bei dem vielleicht nur Sicherheitslücken behoben werden, aber dann Kompatibilitätsprobleme entstehen. Befolgst du diese Schritte, kann das editieren deines Poesie Blogs nun losgehen oder vielleicht fehlt noch etwas? Also wenn du mit dem Aussehen deiner poetischen Beitragsseiten zufrieden bist, dann werde endlich kreativ und probiere dich etwas in WordPress aus. Wenn du aber noch eigene Klickflächen, Animationen und vieles anderes dynamisches für deinen Poesie Blog hinzufügen möchtest, ist ein Baukasten-System vielleicht das richtige.

Das wohl bekannteste ist Elementor und das kommt auch komplett auf Deutsch – klingt praktisch? Ist es auch, denn mit Elementor brauchst du absolut keine Prorgammierkenntnisse um wirklich tolle und abwechslungsreiche Seiten zu erstellen. Du kannst damit nicht nur Beiträge, sondern auch die Startseite deines Poesie Blogs und dein Impressum aufhübschen. Der einzige Nachteil dabei ist, dass die Pluginlösung im Vollfunktionsumfang in mehreren Teilen kommt oder dich etwas kostet. In der Grundfunktion kannst du es aber kostenlos verwenden, achte nur auf die Optimierung der Ladezeit, denn Elementor sorgt für sehr viel Code und Ressourceneinsatz.

6.2. Achtung Antivirus: Wie Programme auf deinem Computer deinen Poesie Blog blockieren

Ein Tipp, den ich dir beim Bearbeiten mitgeben kann, weil mir dieser unwirkliche Fall letztens passiert ist; Wenn du beispielsweise unterwegs mit einem eher leistungsschwachen Laptop oder schwachem Netz arbeitest, dann könnte es mit Elementor passieren, dass dein Browser deinen gesamten lokalen Arbeitsspeicher auffrisst. Denn, JA, es gibt bestimmte Funktionen, die über deinen Computer ausgeführt werden und dann über sogenannte „Request Methods“ an den Server geschickt werden, damit sie dort gespeichert sind. Dazu zählt unter anderem das Bearbeiten und anschließende Speichern einer Elementor-Seite. Nun zu meinem Tipp; achte darauf, ob dein Antivirenprogramm eine Auswirkung auf diese Funktion hat, es kann nämlich sein, dass es Requests unterbindet und du deine Elementor-Änderungen plötzlich nicht mehr im Poesie Blog speichern kannst.

7. Ladezeitgeschwindigkeit deiner Website im Auge behalten

So verlockend es sein mag für viele kleine Spielereien ein eigenes Plugin für deinen Poesie Blog zu installieren, bitte suche immer nach den besten oder schlankesten Verbundslösungen, denn jedes Plugin wirkt sich auf die Ladezeit deiner Seite aus, besonders wenn deine Nutzer nicht benutzen Quellcode dieser Plugins trotzdem herunterladen müssen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, große oder komplexe Plugins oder sogar mehrere voneinander abhängige Plugins zu

installieren, dann suche nach einem weiteren Plugin, mit dem du die Ladezeit deiner Seite in den Griff bekommst. Da die technische Optimierung von Websites zu meiner Vollzeitbeschäftigung gehört und ich durch meine Expertise meinen eigene Poesie Blog zu einem Google Pagespeed-Wert von 99 im mobilen Index gepusht habe, helfe ich dir gerne per Schriftverkehr (wie oben vorgeschlagen), an welchen Stellen und mit welchen Tools du deine Seite schneller machen kannst.

8. Und weg sind alle Daten

Sicherung deines Poesie Blogs einrichten

Damit genau das nicht passiert, solltest du darauf achten, wie die Daten deines Poesie Blogs gesichert werden können. Am intelligentesten ist es immer, diese Funktion direkt über deinen Hoster auszulagern, wenn dieser eine „Backup“-Funktion zur Verfügung stellt. Warum das smart ist? Weil du kein Plugin benötigst und sichergestellt werden kann, dass die Verantwortung für ein vollständiges Backup beim Hoster liegt. Sicherst du nämlich selbst Daten über ein in WordPress installiertes Plugin und funktioniert dann mal etwas nicht, weil Daten korrumpiert sind oder sonst ein Fehler auftritt (wie oben angemerkt, nach einem Update zum Beispiel), dann kann dir der Support deines Hosters in aller Regel nicht weiterhelfen.

Und gerade solche Probleme entstehen nach Updates, wegen denen man genau eine Sicherung erstellt, verrückt, wie paradox das ganze dann ist oder? Also erkundige dich am besten beim Hoster deines Poesie Blogs. Im Zweifel kannst du auf ein recht gutes Plugin zurückgreifen, mit dem du die Backups zumindest in Google Drive z.B. hochladen kannst. Suche dazu in deinem WordPress-Plugin-Bereich nach „Updraft Plus“. Aber selbst damit hatte ich bereits besagte Probleme, weil es einfach zu Inkompatibilitäten gekommen ist und dann PHP-Fehler dafür sorgen, dass dein Backup unbrauchbar ist.

9. Identität deines Poesie Blogs gründlich planen

Wenn du dich für eine Domain entschieden hast, dann hast du schon ein klares Bild von deinem Poesie Blog und was er mal werden darf. Aber um eine Identität zu planen, solltest du die Grundsätze einer guten Corporate Identity und integrierter Kommunikation folgen. Diese Schlagwörter beschrieben sehr große Bereiche der Marketingkommunikation und des Kommunikationsdesigns und teilweise sitzen mehrere Firmen daran, für ein Unternehmen eine solche Aufgabe zu lösen. Das soll aber nicht heißen, dass Privatpersonen das nicht auch für sich können, das ist alles eine Frage der Überzeugung und der Werkzeuge, die dir an die Hand gegeben werden. Am besten liest du dich dazu etwas in die Grundlagen von Identitätsbildung von Marken ein und probierst dich mal in der Konzeption eines Logos.

Vielleicht ergeben sich daraus dann auch die ersten Assoziationen zur einheitlichen Farbgebung deines Poesie Blogs. Außerdem solltest du dich für eine Tonalität außerhalb deiner Kunst und für bestimmte Schriftarten entscheiden, eben alles, was zur Stimmung deines Poesie Blogs beiträgt. In dem folgend verlinkten Beitrag steigst du in das Thema Corporate Design ein, welches eine Teildisziplin der Corporate Identity darstellt. Lass dich dabei übrigens nicht von den „Unternehmens-“ Begriffen beeinflussen, denn die ganzen Regeln gelten genauso für verkaufende Unternehmen wie auch für Privatpersonen, die einen Poesie Blog unter ihrem eigenen Namen führen möchten. Im letzteren Fall ließt du dir vielleicht noch etwas zu „Personal Branding“ durch, wenn du als Künstler:in namentlich bekannt werden möchtest.

10. Fazit zum Erstellen eines eigenen Poesie Blog

Nun haben wir alle wirklich wichtigen Grundlagen beschlossen, mit denen du deine Kunst online starten kannst. Du weißt jetzt, wie du einen Poesie Blog mit WordPress erstellst, welchen Gefahren du dabei ganz einfach technisch und rechtlich ausweichst und wie du deine neue Website dann performant für deine Nutzer und auch für dich selbst machst.
Um anschließend bekannter und sichtbarer zu werden, gibt es darüber hinaus noch zahlreiche Disziplinen aus dem Online Marketing beziehungsweise der untergegliederten

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und auch weitere Einstellungsmöglichkeit der Web-Programmierung, die einfach zu bedienen und wirkungsvoll sind. Gerne helfe ich dir in Zukunft mit einem fortgeschrittenen Artikel zu diesen Themen. Den Inhalt möchte ich aber vorerst über den Bedarf bestimmen, der sich aus dem Mail-Kontakt mit der Community ergibt. Gerne kannst du mich dort nämlich auch zu den eben angesprochenen Themen ausfragen, ich helfe dir da gerne! Hauptsache wir bekommen dich einen großen Schritt näher an deinen Traum von der poetischen Selbstverwirklichung.

Alexandra Svenja Meyer ist Der Schnabel hinter Projekt & Poesieblog Schwarzer Flamingo und tritt bei Literarités und Poetry Slams auf, um poetische Performance zu nutzen und Menschen mit abstrakter, rästelhafter Poesie vertraut zu machen. Aufgrund ihrer dekonstruktivistischen und hermeneutischen Intentionen, welche sie hinter den rekursiv eingedeuteten Motiven auswachsender Pflanzen und formbehandeltem oder brechendem Glas einfasst, welche jene Motive sich im Ausfächern der Verständnisebenen eines Textes dynamisch verflechten, ist Alexandra auch als ‚Glasvasenpoetin‘ bekannt.
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